„Was man nicht sieht, ist doch da“
Lesung mit Margit Weiß Die Tiroler Autorin Margit Weiß stellt in der Stadtbücherei Zwettl (Neuer Markt 15, 3910 Zwettl) ihren jüngsten Roman „Was man nicht sieht, ist doch da“ vor, der 2025 im Verlag „Edition Raetia“ erschienen ist.
In diesem Roman erzählt die Autorin die Geschichte des 10-jährigen Hans Dakosta, der 1954 durch Behördenwillkür aus seinem vertrauten Umfeld gerissen und in eine Erziehungsanstalt eingewiesen wird. Der Junge wird schikaniert und verliert zunehmend die Hoffnung. Seine Eltern können ihn trotz ihrer Bemühungen vorerst nicht zurückholen. Hoffnung schöpft Hans allein aus der Freundschaft mit dem Gärtner der Anstalt, der ihn ermutigt, zuversichtlich zu bleiben. Im Mittelpunkt des Romans steht die zeitlose Frage, wie es gelingen kann, in totalitären Strukturen Menschlichkeit zu bewahren.
Margit Weiß wurde 1963 in Kufstein geboren. Bei Raetia debütierte sie mit dem Buch „Wenn der Apfellastwagen kommt“ (2023). Für ihren Roman „Maddalena geht“ (2024) erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Kufstein.
Musikalische Begleitung: Luisa, Marie und Sophie Pönwalter
Zur Lesung gibt es einen Büchertisch, der von der Buchhandlung „Tintenwald“ gestaltet wird.
Eintritt: freiwillige Spende. Anmeldung bei der Stadtbücherei Zwettl erbeten. E-Mail: stadtbuecherei@zwettl.gv.at, Tel.: 02822/52629 (oder gerne persönlich während der Öffnungszeiten der Bücherei: Mo., 10.00 bis 12.00 und 14.30 bis 18.00 Uhr und Do., 10.00 bis 12.00 und 14.30 bis 18.30 Uhr).
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Wann:
09.05.2026 um 19:30 Uhr bis 20:45 UhrWo:
Stadtbücherei ZwettlNeuer Markt 15 ,
3910 Zwettl-Niederösterreich

